Zur Schadwirkung der Zikade Empoasca kraemeri (Ross und Moore) an Bohne (Phaseolus vulgaris L.).

  • Wolfgang Heyer
  • Günther Sternkopf
  • Maria Luisa Chiang Lok
  • Bienvenido Cruz

Abstract

Die Zikade Empoasca kraemeri (Ross und Moore) ist im mittelamerikanischen Raum einschließlich der Südstaaten der USA und der Karibik ein ernsthafter Schädling der Bohne (Phaseolus vulgaris L.). Ihr Einfluß auf den Samenertrag hängt dabei von der Schädlingsdichte und dem Zeitpunkt des maximalen Zikadenauftretens ab. Genannte Zusammenhänge wurden in Regressionsmodellen veranschaulicht. Der Proteingehalt der Bohnensamen war auch bei starkem Befall nicht negativ beeinflußt. Aus den ermittelten Befall-Schaden-Relationen wurden unter Berücksichtigung der Populationsdynamik des Schädlings folgende Bekämfungsrichtwerte vorgeschlagen: 14,8-21,2 Individuen/100 Blätter zum Schlupfbeginn der 1. Zikadengeneration und dem 1. voll entfalteten Fliederblatt der Pflanze. 17,7-23,1 Individuen/100 Blätter zum Schlupfbeginn der 2. Zikadengeneration und 9 Fliederblätter/Pflanze.

Veröffentlicht
1989-12-31
Zitationsvorschlag
Heyer, W., Sternkopf, G., Chiang Lok, M. L., & Cruz, B. 1989: Zur Schadwirkung der Zikade Empoasca kraemeri (Ross und Moore) an Bohne (Phaseolus vulgaris L.). - Beiträge Zur Entomologie = Contributions to Entomology 39(2): 383-389 - doi: 10.21248/contrib.entomol.39.2.383-389
Seiten
383-389
Rubrik
Artikel