Margaret Fountaine (1862 – 1940). Skizzen aus dem abenteuerlichen Leben einer viktorianischen Schmetterlingsjägerin.

  • Jürgen Eckl

Zusammenfassung

Biographisches Essay über die britische Entomologin Margaret Fountaine auf Grundlage ihrer tagebuchförmigen Notate, die erst 38 Jahre nach ihrem Tod auf Trinidad im Jahre 1940 der Öffentlichkeit zugänglich wurden. Ihre Herkunft aus der nordostenglischen Provinz in einem viktorianischen Pastorenhaushalt ließen nicht unbedingt erwarten, dass aus einer Liebhaberei eine lebenslange Berufung zur Entomologie werden sollte. Sie erfuhr Förderung durch den Großsammler Henry John Elwes. Durch Erbschaften finanziell einigermaßen unabhängig, unternimmt sie ausgedehnte Exkursionen in Südeuropa, dem Nahen Osten und Nordafrika, schließlich ausgedehnte Sammlungsreisen in alle Erdteile im Auftrag vor allem britischer und amerikanischer Museen und Sammler. Der syrische Christ Khalil Neimy, 15 Jahre jünger als sie, wurde 1901 ihr ständiger Begleiter als Schmetterlingsfänger und bis zu seinem frühen Tod 1929 auch ihr Lebensgefährte. Sie war seit 1898 Mitglied der Royal Entomological Society (ggr. 1833) und wurde 1912 in die Linnean Society of London (ggr. 1788) aufgenommen. Nach ihrem Tod hinterließ sie dem Schloßmuseum von Norwich ihre eigene Sammlung von 22.000 Tagfaltern.

Stichwörter

British Entomologist, Victorian Heritance, World Wide Expeditions, Entomological results, Legacy

Veröffentlicht
2013-12-20
Seiten
339-346
Rubrik
Artikel
Zitationsvorschlag
Eckl, J. 2013: Margaret Fountaine (1862 – 1940). Skizzen aus dem abenteuerlichen Leben einer viktorianischen Schmetterlingsjägerin. - Beiträge Zur Entomologie = Contributions to Entomology 63(2): 339-346 - doi: 10.21248/contrib.entomol.63.2.339-346