Zur Eiparasitierung der Forleule Panolis flammea Schiffermüller (Lepidoptera, Noctuidae) in der Umgebung von Berlin im Jahre 1962.

  • Heinz Fankhänel

Abstract

Während der Vermehrung der Forleule Panolis flammea Schiffermüller 1961/1962 im Kieferngebiet östlich von Berlin wurden neben Untersuchungen über den Vergleich der Winterboden-, Nach- und Eisuchen vor allem Arbeiten über die Eiparasitierung durch Trichogramma durchgeführt. Die Eigelege von Panolis flammea mit einer größeren Eizahl wiesen ein höheres Parasitierungsprozent auf als kurze Eizeilen. In Freilandpopulationen wurden Werte der Eiparasitierung bis zu 30% ermittelt. In Einsatzversuchen von Trichogramma embryophagum Hartig unter Freilandbedingungen (100000 Tiere auf 250 m2) konnte vor allem auf Grund der schon hohen natürlichen Parasitierung und des zu späten Einsatztermins keine oder eine nur geringe Steigerung der Parasitierungsprozente erreicht werden. In der Arbeit sind Angaben über Körperabmessungen bei Trichogramma embryophagum angegeben, die in Abhängigkeit von der Zahl der aus einem Forleulenei schlüpfenden Parasiten und in Abhängigkeit von der Zugehörigkeit zur Wirtsart erzielt worden sind. In den Zuchten wurden z.T. Schlupfwespen mit abweichender Gestalt erhalten.

Veröffentlicht
1964-10-31
Zitationsvorschlag
Fankhänel, H. 1964: Zur Eiparasitierung der Forleule Panolis flammea Schiffermüller (Lepidoptera, Noctuidae) in der Umgebung von Berlin im Jahre 1962. - Beiträge Zur Entomologie = Contributions to Entomology 14(5-6): 691-705 - doi: 10.21248/contrib.entomol.14.5-6.691-705
Seiten
691-705
Rubrik
Artikel